Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Prozess gegen Geldboten nach vorgetäuschtem Raub vor Ende

dpa/lsw Karlsruhe. Zwei Männer laden Tag für Tag große Mengen Geld in ihren Transporter. Sie entwickeln den Plan, sich selbst auszurauben - und damit viel Geld zu kassieren. Das geht gründlich schief. Jetzt erwartet die ehemaligen Geldboten vor dem Landgericht Karlsruhe das Urteil.

Ein Schild mit der Aufschrift „Landgericht“, aufgenommen an der Fassade des Landgerichts. Foto: Uli Deck/dpa/Symbolbild

Ein Schild mit der Aufschrift „Landgericht“, aufgenommen an der Fassade des Landgerichts. Foto: Uli Deck/dpa/Symbolbild

Vor dem Landgericht Karlsruhe könnte heute das Urteil gegen zwei ehemalige Geldboten fallen, die einen Überfall auf ihren Transporter inszeniert hatten. Im Sommer 2019 hatten die Männer vorgegeben, an der Autobahn 5 bei Weingarten von falschen Polizisten ausgeraubt worden zu sein. Dabei hatten sie die Beute von mehr als 800 000 Euro selbst beiseite geschafft.

Bereits zum Auftakt des Prozesses im März gaben sich die Angeklagten reumütig und räumten die Tat ein. Die Polizei hatte allerdings auch nicht lange gebraucht, um die Lügengeschichte aufzudecken. Bei Durchsuchungen fanden die Beamten bei den Verdächtigen hochwertige Gegenstände wie E-Bikes, Schmuck, Uhren und Fernseher, die erst kurz vorher gekauft worden waren. Ein Großteil der Beute wurde sichergestellt. (4 Kls 670 Js 29424/20)

Zum Artikel

Erstellt:
7. Mai 2020, 02:40 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!