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Prozess um Gewalttat in Rot am See mit sechs Toten beginnt

dpa/lsw Ellwangen. Aus dem Nichts gerät die Kleinstadt Rot am See Ende Januar bundesweit in die Schlagzeilen, weil ein Mann mutmaßlich sechs seiner Angehörigen erschießt. Nun beginnt der Prozess.

Eine Figur der Justitia. Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild

Eine Figur der Justitia. Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild

Weil er seine Eltern, Halbgeschwister und zwei weitere Verwandte erschossen haben soll, muss sich ein 27-Jähriger von heute an vor dem Landgericht Ellwangen verantworten. Dem Angeklagten wird Mord und versuchter Mord vorgeworfen. Laut Staatsanwaltschaft soll der Deutsche Ende Januar in Rot am See (Kreis Schwäbisch Hall) 30 Schüsse auf seine Familie abgegeben haben. Ein Onkel und eine Tante konnten sich verletzt retten. Der mutmaßliche Täter hatte selbst die Polizei gerufen und war daraufhin festgenommen worden. Angebliche Misshandlungen seiner Mutter und Halbschwester sollen ihn zu der Tat getrieben habe.

Für den Prozess soll auch ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag gegeben werden. Möglicherweise liege eine paranoide Schizophrenie vor, hieß es von der Staatsanwaltschaft. Insgesamt sind sieben Verhandlungstage für das Verfahren angesetzt. Ein Urteil könnte am 10. Juli fallen.

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Erstellt:
29. Juni 2020, 00:27 Uhr

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