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Prozess um Messerattacke auf Jobcenter-Mitarbeiterin startet

dpa/lsw Rottweil. Der mutmaßliche Messerstecher vom Jobcenter in Rottweil muss sich wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht verantworten. Der 58-Jährige soll am 16. Januar eine 50 Jahre alte Mitarbeiterin bei einem Termin in einem Büro mit einem Messer schwer verletzt haben, wie das Landgericht Rottweil am Mittwoch mitteilte. Er habe den Tod der Frau in Kauf genommen.

Vor dem Gerichtsgebäude hält eine Statue der Justitia eine Waagschale. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild

Vor dem Gerichtsgebäude hält eine Statue der Justitia eine Waagschale. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild

Der Mann habe die Tat der Anklage zufolge möglicherweise im Zustand der verminderten Schuldfähigkeit begangen. Er leide an einer anhaltenden wahnhaften Störung und eventuell an einer paranoiden Schizophrenie. Der Angeklagte ist aktuell in einem Zentrum für Psychiatrie untergebracht. Er hatte seine Tat im Internet auf Twitter angekündigt.

Der Prozess startet am 6. August. Es sind noch fünf weitere Verhandlungstage angesetzt. Das Gericht will 20 Zeugen und zwei Sachverständige anhören.

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Erstellt:
29. Juli 2020, 16:55 Uhr

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