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Prozess um Mord an Jäger: Plädoyers erwartet

dpa/lsw Karlsruhe. Ein Jäger stirbt gewaltsam, seine Waffensammlung verschwindet. Vier Männer stehen seit April in Karlsruhe vor Gericht - einer als mutmaßlicher Mörder, die anderen als Helfer. Jetzt sollen die Plädoyers beginnen.

Außenaufnahme des Landgericht Karlsruhe. Foto: Uli Deck/Archivbild

Außenaufnahme des Landgericht Karlsruhe. Foto: Uli Deck/Archivbild

Der monatelange Prozess um den Mord an einem Jäger aus dem Enzkreis nähert sich dem Abschluss. Heute könnten vor dem Landgericht Karlsruhe die Plädoyers beginnen. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft hat ein 30 Jahre alter Italiener zusammen mit drei mitangeklagten Männern einen 50 Jahre alten Jäger aus Birkenfeld ermordet.

Erst habe er sein Opfer gewürgt, dann auf den Mann eingestochen und ihn schließlich mit einem Fußtritt gegen den Kopf getötet, hatte die Staatsanwältin bei der Verlesung der Anklageschrift gesagt. Hintergrund sei ein Streit um Waffengeschäfte gewesen. Mit einem Komplizen habe der 30-Jährige mehr als 20 Gewehre, andere Waffen und Munition aus dem Haus des Jägers geraubt. Der Hauptangeklagte beschuldigte einen Mitangeklagten der Tat vom 29. August 2018.

Bei der Anklage geht es außerdem um weitere schwere Straftaten, darunter ein geplanter, aber nicht ausgeführter Mord und Vergewaltigung. Ein Waldarbeiter hatte die Leiche des Jägers Anfang Oktober 2018 zwischen Pforzheim und Tiefenbronn gefunden.

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Erstellt:
10. September 2019, 01:00 Uhr

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