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Prozess um Tod eines Jägers geht bis Jahresende weiter

dpa/lsw Karlsruhe. Der Karlsruher Mordprozess um den Tod eines Jägers wird gegen zwei der vier Angeklagten bis kurz vor Weihnachten verlängert. Die Kammer des Landgerichts trennte das Verfahren gegen zwei Männer am Donnerstag ab. Gegen sie könnte bereits an diesem Freitag ein Urteil gesprochen werden. Ihnen werden weniger schwere Straftaten vorgeworfen. Der Verteidiger des Hauptangeklagten hatte am Mittwoch weitere Beweisanträge gestellt, die eine Verlängerung um mehrere Verhandlungstage nötig machen.

Das Landgericht Karlsruhe. Foto: Uli Deck/Archivbild

Das Landgericht Karlsruhe. Foto: Uli Deck/Archivbild

Der 30 Jahre alte Hauptangeklagte aus Italien soll den Jäger wegen eines gescheiterten Waffengeschäfts im August 2018 ermordet haben. Er habe das 50 Jahre alte Opfer aus dem Enzkreis gewürgt und mit Stichen verletzt. Tödlich ist nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft ein Fußtritt des 30-Jährigen gegen den Kopf des Jägers gewesen. Neben dem Mord wird dem Hauptangeklagten unter anderem auch vorgeworfen, seine Ehefrau vergewaltigt zu haben. Der verbleibende zweite Angeklagte soll dem Italiener geholfen haben.

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Erstellt:
12. September 2019, 16:27 Uhr

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