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Prozess wegen Kampfhunde-Angriff beginnt im Dezember

dpa/lsw Heidelberg. Weil sie einen Kampfhund auf einen Jugendlichen gehetzt haben sollen, müssen sich zwei junge Männer vor dem Landgericht Heidelberg verantworten. Prozessauftakt ist am 3. Dezember, wie ein Sprecher des Gerichts am Mittwoch mitteilte. Zuvor hatte der SWR berichtet.

Eine Statue der Justizia. Foto: Peter Steffen/Archivbild

Eine Statue der Justizia. Foto: Peter Steffen/Archivbild

Die Staatsanwaltschaft wirft den 16 Jahre und 22 Jahre alten Angeklagten vor, an Pfingstmontag auf einem Feldweg bei Leimen (Rhein-Neckar-Kreis) zwei American Staffordshire Terrier scharf gemacht und auf den 15-jährigen Jungen losgelassen zu haben. Dieser war dort mit dem Rad unterwegs. Laut Anklage zogen die Hunde ihn durch Bisse vom Rad und fügten ihm schwere, teils entstellende Gesichtsverletzungen zu. Die Tiere sollen nicht angeleint und ohne Maulkorb unterwegs gewesen sein.

Angesetzt sind fünf Verhandlungstermine. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt die beiden Hundeführer der schweren Körperverletzung. Der 16-jährige sitzt in Untersuchungshaft. Besitzer der Tiere ist sein 21-jähriger Bruder. Er ist wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt.

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Erstellt:
18. September 2019, 10:59 Uhr

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