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Pub-Öffnungen: Vier Festnahmen wegen unsozialen Verhaltens

dpa London. Mit Sorge hatten viele auf die Wiederöffnung der englischen Pubs geblickt. Die Polizei zieht nun aber ein erstes, positives Fazit.

Ein Straßenreiniger im Londoner Ausgehviertel Soho. Foto: Victoria Jones/PA Wire/dpa

Ein Straßenreiniger im Londoner Ausgehviertel Soho. Foto: Victoria Jones/PA Wire/dpa

Nach der Wiedereröffnung der Pubs in der Corona-Pandemie hat die Polizei in England vier Menschen wegen unsozialen Verhaltens festgenommen.

Mehrere Kneipen in der mittelenglischen Grafschaft Nottinghamshire hätten sich entschlossen, vorerst wieder zu schließen, teilte die Polizei in der Nacht mit. Die Polizei selbst habe aber keine Pub-Schließungen veranlasst, hieß es. Die Mehrheit der Feiernden habe sich verantwortungsvoll verhalten.

Nach mehr als drei Monaten Schließung wegen der Corona-Pandemie haben die Pubs in England seit Samstagfrüh wieder geöffnet. Es gelten strenge Auflagen, beispielsweise müssen Pub-Besucher ihre Kontaktdaten hinterlassen. Bestellungen dürfen nur am Tisch oder per App aufgenommen werden. Trotzdem wurde befürchtet, es könne zu Alkoholexzessen und Ausschreitungen kommen.

Die Lockerung gilt vorerst nur in England und Nordirland. In Schottland und Wales müssen sich die Menschen noch etwas länger gedulden, bevor sie wieder in den Pub gehen können. In Großbritannien legt jeder Landesteil seine eigenen Maßnahmen in der Coronavirus-Pandemie fest.

© dpa-infocom, dpa:200705-99-677274/2

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Erstellt:
5. Juli 2020, 08:53 Uhr

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