„Querdenken“-Gründer will aus Bewegung keine Partei machen

dpa Konstanz.

"Querdenken"-Gründer Michael Ballweg gibt ein Interview. Foto: Felix Kästle/dpa

"Querdenken"-Gründer Michael Ballweg gibt ein Interview. Foto: Felix Kästle/dpa

Der Gründer der Stuttgarter Initiative „Querdenken 711“, Michael Ballweg, will aus der Bewegung keine Partei machen. „Wir bleiben die außerparlamentarische Bewegung auf der Straße“, sagte er am Rande einer Kundgebung am Sonntag in Konstanz der Deutschen Presse-Agentur. Er zweifle daran, dass das Parteiensystem im Moment hilfreich sei. „Es hat uns jetzt in diese Situation geführt“, sagte er mit Blick auf die von ihm und der „Querdenken“-Bewegung kritisierte Corona-Politik der Bundesregierung. Er würde sich wünschen, Parteien nicht nur wählen, sondern auch abwählen zu können, sagte Ballweg. Bei einem Demo-Wochenende am Bodensee haben Tausende Menschen gegen Corona-Maßnahmen demonstriert. Zeitgleich hatten sich auch Gegendemonstrationen für Maskenpflicht und Abstandsregeln formiert.

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Erstellt:
4. Oktober 2020, 19:44 Uhr

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