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Raddampfer: Kostenträchtiges Geschenk für Düsseldorf

dpa/lnw Mannheim/Düsseldorf. Das Mannheimer Technoseum möchte einen sanierungsbedürftigen Schaufelraddampfer nach Düsseldorf abgeben. Eine Aktionsgemeinschaft aus Bürgern und lokalen Vereinen will das ehemalige Ausflugsschiff für die Quadratestadt sichern, dessen Sanierung aber dem Museum für Technik und Arbeit überlassen. Dieses sieht sich wegen Kosten von bis zu vier Millionen Euro zuzüglich hoher Unterhaltskosten nicht in der Lage, das Schiff zu halten. „Eine Entwicklung wie bei der Gorch Fock wollen wir hier nicht haben“, sagt Museumschef Hartwig Lüdtke mit Blick auf die Kostenexplosion bei der Sanierung des Segelschulschiffs der Deutschen Marine.

Das Museumsschiff „Mannheim“ liegt auf dem Neckar an einem Ufersteg. Foto: Uwe Anspach/dpa

Das Museumsschiff „Mannheim“ liegt auf dem Neckar an einem Ufersteg. Foto: Uwe Anspach/dpa

Interesse an dem Raddampfer hat das Schifffahrtsmuseum Düsseldorf. Dort wäre es als schwimmendes Museum zwar willkommen. Aber auch dort besteht die Sorge, dass der Schiffsveteran hohe Summen verschlingen könnte.

Derzeit dümpelt das Wasserfahrzeug ohne Betriebs- und Liegegenehmigung und nur noch aus Kulanz der Stadt unter der Kurpfalzbrücke vor sich hin. Bis nächstes Frühjahr muss nach Worten von Museumschef Lüdtke eine Lösung gefunden werden.

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Erstellt:
9. Juli 2020, 06:16 Uhr

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