Radweg wird erst im Frühjahr fertig

Die Kreisstraße 1834 zwischen Kirchberg und der Schweißbrücke kann ab 18. Dezember wieder befahren werden. Für den Asphalteinbau im Bereich des zweiten Bauabschnitts ist die Witterung zu schlecht. Arbeiten werden im Frühjahr 2021 fortgesetzt.

Noch ist der Geh- und Radweg zwischen Kirchberg und der Schweißbrücke nicht komplett fertig. Ein Teilstück wird aber freigegeben. Foto: A. Becher

© Alexander Becher

Noch ist der Geh- und Radweg zwischen Kirchberg und der Schweißbrücke nicht komplett fertig. Ein Teilstück wird aber freigegeben. Foto: A. Becher

Von Ingrid Knack

KIRCHBERG AN DER MURR. Die Autofahrer können sich freuen. Die Umleitungsstrecke wegen Bauarbeiten zwischen Kirchberg und der Schweißbrücke im Landkreis Ludwigsburg wird noch diese Woche bis auf Weiteres Vergangenheit sein. Die Radfahrer indes müssen sich noch etwas gedulden, bis der neue Geh- und Radweg komplett fertig ist, aber auch für sie gibt es bereits Verbesserungen.

Seit Ende September liefen umfangreiche Arbeiten an der Kreisstraße K1834/K1606 und dem neuen Geh- und Radweg neben der Straße zwischen Kirchberg an der Murr und der Schweißbrücke. Im Bereich des ersten Bauabschnittes – vom Kreisverkehr bis zur Zufahrt zum Steinbruch – werden sowohl der Bau des Geh- und Radwegs als auch die Straßensanierung nun abgeschlossen.

Im zweiten Bauabschnitt – zwischen dem Steinbruch und dem Ortseingang von Kirchberg an der Murr – kam es allerdings aufgrund der Wetterverhältnisse zum Jahresende zu Verzögerungen. Wegen der niedrigen Temperaturen könnten die noch für dieses Jahr geplanten Asphaltarbeiten im Bereich des Geh- und Radweges im zweiten Bauabschnitt nicht mehr realisiert werden, lässt das Landratsamt Rems-Murr in einer Pressemitteilung wissen. Das heißt: Die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt werden auf das Frühjahr 2021 verschoben. Wenn dann Anfang 2021 an dieser Stelle weitergearbeitet wird, werden auch der alte Gehweg zurückgebaut und die Sanierung des zweiten Abschnitts der Kreisstraße vorgenommen. Die Kreisstraße 1834 wird am 18. Dezember wieder für den Verkehr freigegeben. Genauso wie der neu angelegte Geh- und Radweg bis zur Steinbruch-Zufahrt. Ab dort kann auf dem alten Geh- und Radweg bis nach Kirchberg an der Murr weitergefahren werden. Im Frühjahr 2021 muss die Kreisstraße für die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt erneut über einen Zeitraum von bis zu acht Wochen für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Wann genau die Bagger anrücken, hängt von der Witterung ab, lässt Landratsamtssprecherin Leonie Ries wissen. Auch eine Umleitung ist dann wieder unvermeidlich. Zum Hintergrund: Aufgrund der engen Platzverhältnisse ist die Kreisstraße von der Steinbruch-Zufahrt bis zur Schweißbrücke für den Neubau des 2,50 Meter breiten Geh- und Radweg abschnittsweise verschwenkt und grundlegend erneuert worden. Zudem erfolgten seit Baubeginn umfangreiche Erd- und Entwässerungsarbeiten. Im Vorfeld war eine aufwendige Böschungssicherung an der Murr notwendig. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf zirka 1,4 Millionen Euro. Sie werden von den Landkreisen Ludwigsburg und Rems-Murr-Kreis getragen. Der Bau des Geh- und Radweges wird zu 50 Prozent vom Land gefördert.

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Erstellt:
16. Dezember 2020, 06:00 Uhr

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