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Radwegeausbau gefordert

Gruber (SPD) hat Strecken entlang von Landesstraßen im Blick.

Archivfoto: A. Becher

© Alexander Becher

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BACKNANG (pm). Fahrradfahren ist en vogue. Immer mehr Menschen schwingen sich in den Sattel und treten in die Pedale. „Nicht nur in der Freizeit, sondern auch auf dem Weg zur Arbeit“, sagt der Landtagsabgeordnete Gernot Gruber (SPD), der beim Verkehrsministerium darauf drängt, das Radwegenetz des Landes an die gestiegenen Ansprüche anzupassen und Lücken entlang von Landesstraßen zu schließen. Schließlich sei Radfahren gesund und klimafreundlich – sofern für die Sicherheit gesorgt ist. Die Radwege teilen sich Stadträder mit Mountainbikes, Rennrädern, Pedelecs und E-Bikes. „Da wird es manchmal eng, weil die Wege oft schmal sind“, sagt Gruber aus eigener Erfahrung. In den vergangenen Jahren wurden einige Radwege entlang von Landesstraßen ausgebaut oder Lücken geschlossen, so die Radwege zwischen der Schanz und Murrhardt-Fornsbach, zwischen Pfahlbronn und Alfdorf oder die Lücke zwischen Hößlinswart und Steinach. Gruber hofft darauf, dass weitere Lücken im Radwegenetz geschlossen werden können, etwa zwischen dem Aichstruter Wasserturm (Welzheim) und Schadberg (Kaisersbach), dem Heidenhof (Weiler zum Stein) und Kirschenhardthof (Burgstetten) oder zwischen Steinbruck (Welzheim) und Haubersbronn (Schorndorf). Diese in einer Kleinen Anfrage formulierte Bitte liegt nun auf dem Schreibtisch des Verkehrsminister Hermann. Ebenso wie Fragen zum Planungsstand aktueller Bauvorhaben wie dem Radschnellweg zwischen Schorndorf und Fellbach. Eine schnellere Radwegeverbindung hält Gruber auch zwischen Backnang und Stuttgart für denkbar. „Durch attraktive Angebote wird sich auch die Nachfrage erhöhen“, ist Gruber überzeugt. Schon jetzt offerierten immer mehr Unternehmen ihren Mitarbeitern steuerbegünstigte Diensträder. Und das nicht ohne Grund. „Heute haben viele keinen Drahtesel mehr im Stall mit Nabenschaltung und Rücktrittbremse, sondern lenken schnittige Maschinen mit Kettenschaltung und Scheibenbremse, teilweise auch mit elektrischem Antrieb“, sagt Gruber. Die ans Ministerium gerichtete Anfrage erkundigt sich auch nach der Entwicklung der Unfallzahlen im Radverkehr. Moderne Technik macht die Räder nicht nur leichtgängiger, sondern auch schneller. Da sei es wichtig, dass Kinder von ihren Eltern und von der polizeilichen Verkehrserziehung an den Schulen das sichere Radfahren lernten und der Elektroantrieb nicht zu überhöhter Geschwindigkeit verführe. „Ein sichereres Radfahren erfordert die gegenseitige Rücksichtsnahme von Rad- und Autofahrern und Fußgängern. Gut ausgebaute Rad- und Rad-/Fußwege erhöhen die Sicherheit und die Freude beim Radeln“, so der SPD-Politiker aus Backnang.

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Erstellt:
30. Juni 2020, 06:00 Uhr

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