Rätsel um Hamster-DNA in Zug bleibt wohl ungelöst

dpa Heidelberg. Das Rätsel um in einer S-Bahn vergessene Ampullen voller Hamster-DNA wird wohl ungelöst bleiben. Die Ermittler gehen nicht davon aus, den rechtmäßigen Eigentümer noch zu finden, wie ein Sprecher der Bundespolizei am Mittwoch sagte. Auch seien keine Hinweise eingegangen, seit die Beamten den ungewöhnlichen Fund bekanntgemacht hatten. Ein Lokführer hatte bei einem Kontrollgang durch die am Heidelberger Hauptbahnhof abgestellte S-Bahn eine Kühlbox aus Styropor entdeckt. Darin waren drei Ampullen voller Hamster-DNA. Weil zunächst aber nicht klar war, worum es sich handelt, rückte der Entschärfungsdienst der Bundespolizei an. Ein Toxikologe der Rechtsmedizin identifizierte die Flüssigkeit später.

Ein Polizeiauto fährt mit Blaulicht über eine Straße. Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa/Symbolbild

Ein Polizeiauto fährt mit Blaulicht über eine Straße. Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa/Symbolbild

Es sei nicht möglich gewesen, den Eigentümer anhand des Gegenstandes ausfindig zu machen, sagte der Polizeisprecher. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Kühlbox vergessen wurde. Dass der Fall vermutlich nicht aufgeklärt wird, bedauern auch die Beamten - es seien dazu Medienanfragen aus ganz Deutschland eingegangen, sagte der Sprecher.

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Erstellt:
2. September 2020, 11:45 Uhr

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