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Ramelow ist gegen eine sofortige Neuwahl

dpa Erfurt.

Thüringens früherer Ministerpräsident Bodo Ramelow hat vor monatelangem Stillstand im Falle sofort anvisierten Neuwahlen gewarnt. Wer jetzt mit einem geschäftsführenden Ministerpräsidenten eine Landtagswahl vorbereite und damit 70 Tage in Kauf nehme, in denen es keine Landesregierung gebe, handele staatspolitisch verantwortungslos, sagte Ramelow nach einer Sitzung der Thüringer Linke-Fraktion. Thüringens Linken-Fraktionschefin Susanne Hennig-Wellsow bekräftigte: „Wir wollen Bodo Ramelow in einem ersten Wahlgang mit demokratischen Mehrheiten zum neuen Ministerpräsidenten wählen.“

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Erstellt:
10. Februar 2020, 13:57 Uhr

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