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Rassismus-Hilfe: Extrem hoher Anstieg bei Beratungszahlen

dpa/lsw Stuttgart. Betroffene suchen verstärkt Hilfe bei den Antidiskriminierungsbüros in Baden-Württemberg: Seit dem Start der organisierten Antidiskriminierungsberatung vor fünf Jahren sind die Fallzahlen nach Informationen der „Stuttgarter Nachrichten“ (Montag) geradezu explodiert. „Die Anzahl der Beratungsfälle in den Antidiskriminierungsbüros hat sich zwischen 2015 und heute verdreizehnfacht“, zitiert das Blatt den Sprecher des Stuttgarter Sozialministeriums, Markus Jox. Die Zahl liege inzwischen pro Jahr „im mittleren dreistelligen Bereich bei weiterhin steigender Tendenz“. Betroffene wendeten sich wegen unterschiedlichster Diskriminierungsgründe an die Büros, „jedoch ganz besonders aufgrund der ethnischen Herkunft und von Rassismus“, so Jox.

Die Landesregierung fördert derzeit acht lokale Beratungsstellen. Diese informieren, beraten und unterstützen Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind. Zudem hat das Sozialministerium Ende 2018 die Antidiskriminierungsstelle des Landes (LADS) eingerichtet. Sie ist Erstanlaufstelle für Betroffene. Bislang haben sich allein direkt an sie mehr als 100 Betroffene gewandt.

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Erstellt:
29. März 2020, 12:47 Uhr

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