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Raus mitApplaus

Früher war mehr Applaus. Das sagt die Applausforscherin Jutta Toelle. Grund dafür ist das Smartphone, das jeder in der Hand hält. Mit einem Smartphone kann man nicht klatschen, da geht das Display kaputt. Inzwischen kann man zwar das Handy für sich klatschen lassen: Es gibt Apps mit Beifall und Bravorufen – eine brülliante Idee. Nichts aber geht über Handarbeit. Kanzlerin Merkel hat nach ihrer Abschiedsrede von der CDU elf Minuten Beifall gekriegt. Bei diesem sogenannten Delegiertenapplaus wird genau geschaut, wer wie lange klatscht. Wichtig ist daher, sich nicht gleich zu verausgaben, denn man weiß nie, wie lange man Klatschen muss. Wer zu früh aufhört, findet sich am nächsten Tag in den Klatschspalten wieder. (rai)

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Erstellt:
18. Dezember 2018, 03:14 Uhr

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