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Realschüler starten in Prüfungen

dpa/lsw Stuttgart. Einen Monat später als vorgesehen starten am Mittwoch die Realschulabschlussprüfungen in Baden-Württemberg. Vor Ausbruch des Coronavirus war der Prüfungsbeginn für den 22. April geplant. Rund 41 000 Realschüler und 6000 Werkrealschüler müssen zunächst schriftlich und im Fach Deutsch ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Sie werden aber auch ungeachtet der Corona-Verordnungen mit Abstand zueinander sitzen, um nicht abschreiben zu können, teilte ein Sprecher des Kultusministeriums am Dienstag mit.

Susanne Eisenmann (CDU), Kultusministerin von Baden-Württemberg. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Susanne Eisenmann (CDU), Kultusministerin von Baden-Württemberg. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Unter erschwerten Bedingungen erfolgt seinen Angaben nach die Prüfungsorganisation für Lehrer und Schulleiter. Sie müssten eine sichere Ankunft der Schüler regeln und konnten an Konferenzen im Vorfeld teils nur digital teilnehmen.

Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) bat die Lehrer, in diesem Jahr ihren pädagogischen Spielraum zu nutzen. Die Schüler konnten ohne Angabe von Gründen zwischen Haupt- und Nachtermin wählen.

In der Deutschprüfung können die Realschüler sich eine von vier Aufgaben aussuchen. Beispielsweise können sie sich mit dem Rahmenthema „Herausforderung Digitalisierung?“ befassen. Die mündlichen Prüfungen sollen am 20. Juli beginnen.

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Erstellt:
19. Mai 2020, 12:22 Uhr

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