Regierung und Autobranche für technologieoffenen Wandel

dpa/lsw Stuttgart. Führende Vertreter der Autoindustrie im Südwesten haben sich erneut für einen technologieoffenen Wandel der Branche ausgesprochen. Auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) warb zur Halbzeit des „Strategiedialogs Automobilwirtschaft“ am Donnerstag in Stuttgart dafür, neben der Elektromobilität auch regenerativ hergestellte Kraftstoffe oder die Brennstoffzellentechnik weiter zu entwickeln, um das Ziel einer CO2-freien Mobilität zu erreichen. Drei Schwerpunktthemen sollen in den kommenden Jahren im Mittelpunkt stehen: der Klimaschutz, die Digitalisierung und die Stärkung des Mittelstands. Auch das Auto der Zukunft müsse in Baden-Württemberg vom Band laufen, dazu müssten bestehende Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen werden, sagte Kretschmann.

Kretschmann bei der Präsentation der Zwischenbilanz zum „Strategiedialog Automobilwirtschaft BW“. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Kretschmann bei der Präsentation der Zwischenbilanz zum „Strategiedialog Automobilwirtschaft BW“. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Das Land und die Automobilindustrie hatten den Strategiedialog im Mai 2017 ins Leben gerufen, um damit gemeinsam den Wandel in der Branche anzugehen. Neben den Herstellern Daimler und Porsche sind auch der Zulieferer Bosch und das Energieunternehmen EnBW, die IG Metall und die Umweltschutzorganisation BUND dabei.

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Erstellt:
17. September 2020, 15:00 Uhr

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