Regionalliga Südwest setzt Spiele bis Ende November ab

dpa Karlsruhe. Die Fußball-Regionalliga Südwest hat sämtliche bis zum 30. November angesetzten Spiele abgesetzt. Außerdem werde der Spielbetrieb ab dem 1. Dezember nur dann wieder aufgenommen, wenn in den Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland ab spätestens 17. November ein Mannschaftstraining unter Wettkampfbedingungen zulässig ist, teilte die Liga am Mittwoch mit.

Die Fußball-Regionalliga Südwest hat sämtliche bis zum 30. November angesetzten Spiele abgesetzt. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild

Die Fußball-Regionalliga Südwest hat sämtliche bis zum 30. November angesetzten Spiele abgesetzt. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild

In Baden-Württemberg und Hessen ist den Regionalliga-Teams gemäß der jeweiligen Corona-Verordnungen ihres Landes der Trainings- und Wettkampfbetrieb im November weiterhin gestattet. Im Saarland können die Clubs in begründeten Einzelfällen ausnahmsweise die Erlaubnis zum Betrieb und zur Nutzung von Sportstätten durch die zuständige Ortspolizeibehörde erhalten. In Rheinland-Pfalz hingegen ist der Trainings- und Wettkampfbetrieb im Amateur- und Freizeitsport in Mannschaftssportarten in diesem Monat untersagt.

Nach dem von der Politik verhängten Teil-Lockdown hatte die Liga zunächst nur den für Dienstag und diesen Mittwoch geplanten 13. Spieltag abgesagt und eine endgültige Entscheidung über das weitere Vorgehen für diese Woche angekündigt.

Die Kickers Offenbach hatten sich zuvor vehement für eine Fortsetzung der Saison ausgesprochen, weil sie ihre Fußballer als Berufssportler sehen. „Wir werden das in Ruhe auswerten. Faktisch ist es die negativste Entscheidung, die getroffen werden konnte“, sagte OFC-Präsident Joachim Wagner der Deutschen Presse-Agentur. „Das ist für die ganze Regionalliga ein Horrorszenario und eine Entscheidung, die keinerlei Planungssicherheit gibt.“ Wagner verwies auf die wirtschaftlichen Konsequenzen und auf den immer engeren Spielplan, da im Winter ohnehin Spielausfälle zu erwarten seien.

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4. November 2020, 11:17 Uhr

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