Rinderzüchter aus zehn Bundesländern züchten nun gemeinsam

dpa Woldegk/Berlin/Münster. Für eine effektivere Rinderzucht haben sich fünf große Zuchtorganisationen in Deutschland jetzt zusammengeschlossen. Die RinderAllianz GmbH (Woldegk/Bismark), die Rinderproduktion Berlin-Brandenburg GmbH (RBB), die Qnetics GmbH, die Rinder-Union West eG und die Rinderunion Baden-Württemberg e.V. bilden das gemeinsame Zuchtprogramm PhoenixGroup, wie es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Partner vom Donnerstag heißt. Dabei legen Rinderzüchter aus zehn Bundesländern, darunter auch Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, ihre Bestände für die Zucht zusammen, was bisher nicht der Fall war.

Ein Kalb schaut in einem Stall durch ein Gitter. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild

Ein Kalb schaut in einem Stall durch ein Gitter. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild

Die Mitglieder halten mit mehr als einer Million Holstein-Kühe allein die Hälfte der deutschen Schwarzbunten (schwarz-weiß) und Rotbunten (braun-weiß) Holstein-Rinder und arbeiteten führend in der Zucht von Fleckviehrindern und Tieren der Rasse Brown Swiss. Die Verbände sollen eigenständig bleiben. Von dem gemeinsamen Zuchtprogramm erhoffen sich die Beteiligten auch Einsparungen.

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Erstellt:
17. September 2020, 18:21 Uhr

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