Ringer-Weltmeister: Corona-Impfung dürfte „Türöffner“ werden

dpa Stuttgart. Der dreimalige Ringer-Weltmeister Frank Stäbler würde für einen Start bei den Olympischen Spiele 2021 in Tokio auch eine Corona-Impfung in Kauf nehmen. Er glaube, „dass die Impfbescheinigung ein Türöffner werden dürfte an Flughäfen, in Hotels oder wo wir uns sonst überall in der Welt bewegen“, sagte der 31-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. „Wenn es erforderlich ist, um meinen Olympia-Traum ohne weitere große Hindernisse zu verwirklichen, würde ich mich selbstverständlich impfen lassen.“

Der Ringer Frank Stäbler spricht während eines Pressetermins. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Der Ringer Frank Stäbler spricht während eines Pressetermins. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Da er sich Mitte Oktober bereits mit dem Virus infiziert hat, wisse er aber nicht, ob er überhaupt noch geimpft werden müsse, erklärte Stäbler. „Laut Aussage meiner Ärzte habe ich momentan noch starke Antikörper und ich bin kein Überträger und daher auch keine Gefahr für andere oder mich selbst“, sagte der Schwabe. „Das kann sich wohl über die Monate wieder abbauen, muss es aber nicht. Das muss man beobachten.“

Stäbler, der sich für die Spiele in Japan bereits qualifiziert hat, trainiert mittlerweile wieder in seinem privaten Trainingszentrum in Musberg bei Stuttgart. Seinen coronabedingten Leistungseinbruch versucht er mit einer Atemtherapie zu kompensieren.

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Erstellt:
17. Dezember 2020, 12:39 Uhr

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