RKI setzt Antikörperstudie in Kupferzell fort

dpa/lsw Kupferzell. Das Robert-Koch-Institut (RKI) setzt Mitte Oktober seine Antikörperstudie in Kupferzell (Hohenlohekreis) fort. Dabei geht es um die Frage, bei wie vielen Menschen, die sich an dem früheren Corona-Schwerpunkt im Frühjahr mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert hatten, Antikörper auch noch nach einigen Monaten nachgewiesen werden können.

Eine Laborantin führt Untersuchungen zum Coronavirus durch. Foto: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild

Eine Laborantin führt Untersuchungen zum Coronavirus durch. Foto: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild

Wie das Landratsamt mitteilte, werden dazu zwischen dem 20. und 24. Oktober von den zunächst getesteten 2203 Einwohnern und Einwohnerinnen von Kupferzell noch einmal rund 300 untersucht. Dies solle Erkenntnisse für die weitere Erforschung des Coronavirus und möglicherweise mit Blick auf die Frage bringen, wie lange Menschen nach einer Infektion immun seien, sagte ein RKI-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Zunächst hatte der SWR darüber berichtet.

In Kupferzell war es in den Wochen nach einem Kirchenkonzert am 1. März zu mehr als 100 bekannten Infektionsfällen gekommen, drei Betroffene waren gestorben. Bei der anschließenden Studie „Corona Monitoring lokal“ hatte das Team des RKI bei mehr als einem Viertel (28,2 Prozent) der Testpersonen in Kupferzell mit einem vorherigen positiven Corona-Befund keine Antikörper finden können.

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Erstellt:
14. Oktober 2020, 11:15 Uhr

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