Röttgen ruft zur Geschlossenheit auf: „Ich bin kein Lager“

dpa/lsw Stuttgart. Wenige Tage vor der Entscheidung über den CDU-Parteivorsitz hat der Kandidat Norbert Röttgen zum Zusammenhalt der Partei für die Zeit nach dem Parteitag aufgerufen. „Wenn wir den nicht glaubwürdig und wirklich hinkriegen, dann gnade uns Gott“, sagte er bei einem Auftritt vor Abgeordneten der baden-württembergischen CDU-Landtagsfraktion am Mittwoch mit Blick auf die Wahlen, die in diesem Jahr anstehen. So finden etwa in Baden-Württemberg Mitte März Landtagswahlen statt. „Ich bin kein Lager. Ich kann und will die gesamte Partei repräsentieren“, versprach Röttgen.

Norbert Röttgen, Kandidat für den Bundesvorsitz der CDU, nimmt an einer Diskussionsrunde im Konrad-Adenauer-Haus teil. Foto: Michael Kappeler/dpa/Archivbild

Norbert Röttgen, Kandidat für den Bundesvorsitz der CDU, nimmt an einer Diskussionsrunde im Konrad-Adenauer-Haus teil. Foto: Michael Kappeler/dpa/Archivbild

Am Wochenende wird auf einem digitalen Parteitag die Nachfolge von CDU-Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer gewählt. Zur Wahl stehen neben Röttgen NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz.

Zum Artikel

Erstellt:
13. Januar 2021, 18:50 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!