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Rottweiler-Hunde sollen Rottweil vor Anschlägen schützen

dpa/lsw Rottweil. Zum Schutz vor Terror setzt die Stadt Rottweil künftig auf Wachhunde aus Beton - und zwar auf jene, für die sie Namenspatin stand: Poller in Gestalt von Rottweilern sollen künftig Amokfahrten bei Großveranstaltungen verhindern helfen, wie ein Sprecher des Ordnungsamts am Dienstag mitteilte. Zuvor hatte die „Stuttgarter Zeitung“ berichtet.

Eine Rottweilerfigur aus Beton steht neben anderen Pflanzenkübeln. Foto: Jürgen Knubben/Privat/dpa/Archivbild

Eine Rottweilerfigur aus Beton steht neben anderen Pflanzenkübeln. Foto: Jürgen Knubben/Privat/dpa/Archivbild

Zu ihrem ersten Einsatz sollen die Beton-Hunde beim Weihnachtsmarkt der Stadt kommen. Zunächst sechs jeweils 1,6 Tonnen schwere Exemplare stellen der Rottweiler Künstler Jürgen Knubben und der Bildhauer Ottmar Hörl dafür her. Einen Prototypen gibt es schon.

Seit dem islamistischen Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz vor knapp drei Jahren installieren viele Kommunen Betonpoller in ihren Innenstädten. Der tunesische Attentäter Anis Amri war 2016 mit einem Lastwagen auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche gefahren. 12 Menschen starben, mehr als 70 wurden verletzt.

Herkömmliche Betonklötze sind nach Angaben des Rottweiler Ordnungsamts allerdings nicht besonders hübsch anzusehen. Vorbilder für eine tierische Version standen schon 2018 in Ulm: Dort bewachten steinerne Anti-Terror-Spatzen den Weihnachtsmarkt. Der Spatz gilt als Wahrzeichen der Donau-Stadt.

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Erstellt:
29. Oktober 2019, 17:41 Uhr

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