Rückerstattung der Corona-Soforthilfe beschlossen
Tausende Betriebe im Rems-Murr-Kreis könnten Geld zurückbekommen – doch viele Fragen zum Verfahren sind noch offen.
Sechs Jahre nach Beginn der Coronapandemie beschäftigt die damalige Soforthilfe erneut zahlreiche Unternehmen in Baden-Württemberg. Viele Kleinunternehmer und Soloselbstständige hatten die Unterstützung beantragt, um Umsatzeinbrüche und Betriebsschließungen abzufedern. Knapp zwei Jahre später forderten Behörden einen Teil der Hilfen zurück – für viele Betriebe ein finanzieller und bürokratischer Kraftakt. Inzwischen steht fest: Diese Rückforderungen waren rechtswidrig. Landesweit sollen rund 700 Millionen Euro an mindestens 80000 Unternehmen zurückfließen, auch im Rems-Murr-Kreis sind mehr als 3000 Betriebe betroffen. Doch wie genau die Rückerstattung ablaufen soll, ist noch unklar. Fest steht nur: Wer eine Frist verpasst, könnte leer ausgehen.
Wie Betroffene reagieren und was jetzt auf sie zukommt, lesen Sie in der ausführlichen Version morgen auf unserer Website.
