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Rückkehr von Gedeon in AfD-Fraktion scheitert

dpa/lsw Bad Herrenalb. Die Rückkehr des mit Antisemitismusvorwürfen vorbelasteten AfD-Politikers Wolfgang Gedeon in die AfD-Fraktion ist gescheitert. Fraktionsmitglieder berichteten am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur von einer entsprechenden Abstimmung bei ihrer Klausur in Bad Herrenalb (Kreis Calw). Gedeon habe den Antrag selbst eingebracht und das notwendige Quorum laut Satzung nicht erreicht, bestätigte Fraktionschef Bernd Gögel. Der Antrag scheiterte demnach an der erforderlichen Zwei-Drittel-Mehrheit.

Wolfgang Gedeon (AfD) spricht bei einer Debatte am Rednerpult. Foto: Christoph Schmidt/Archiv

Wolfgang Gedeon (AfD) spricht bei einer Debatte am Rednerpult. Foto: Christoph Schmidt/Archiv

Zum genauen Abstimmungsergebnis wollte Gögel sich nicht äußern. Aus Teilnehmerkreisen hieß es, dass sich neun Abgeordnete für die Wiederaufnahme Gedeons ausgesprochen haben, acht dagegen. Antisemitismusvorwürfe gegen den mittlerweile fraktionslosen AfD-Politiker Wolfgang Gedeon hatten 2016 vorübergehend zur Spaltung der AfD-Fraktion geführt.

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Erstellt:
17. September 2019, 14:29 Uhr

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