Rülke zu Grün-Schwarz: Kretschmann hat totes Pferd gesattelt

dpa/lsw Stuttgart. Im Falle einer Ampelkoalition im Bund wird Baden-Württemberg aus Sicht der FDP massiv an Einfluss in Berlin verlieren. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) habe mit der Entscheidung für Grün-Schwarz im Frühjahr ein „totes Pferd gesattelt“, sagte FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke am Mittwoch im Landtag in Stuttgart. Wenn es im Bund nun wirklich zu einem Bündnis aus SPD, Grünen und FDP komme, habe Kretschmann das Land im Frühjahr mit seiner Entscheidung in eine schwierige Lage gebracht. Die Union wäre im Fall einer Ampel in der Opposition. Und Kretschmann habe SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz (SPD) bei jeder Gelegenheit seine Missachtung präsentiert.

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Rülke fragte Kretschmann, wie er dann noch die Interessen Baden-Württembergs im Bund vertreten wolle. Das dämmere dem grünen Regierungschef nun, sonst würde er nicht so panisch für Jamaika werben.

© dpa-infocom, dpa:210929-99-408617/2

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Erstellt:
29. September 2021, 10:16 Uhr

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