Durchfall, Koliken, Fieber
Salami-Rückruf bei Aldi, Edeka, Netto und Rewe
Auf keinen Fall essen: Eine beliebte Mini-Salami wird wegen Bakterien dringend vom Handel zurückgerufen.
© IMAGO/Zoonar
Bei Salami-Knackern aktuell auf Chargennummern und Mindesthaltbarkeitsdatum achten (Symbolbild).
Von Michael Maier
Die Breu GmbH ruft vorsorglich mehrere Chargen ihrer beliebten „Salami-Mini-Brez’n“ zurück. Im Rahmen der Qualitätssicherung wurde festgestellt, dass verarbeitetes Fleisch eines Vorlieferanten potenziell mit E. coli-Bakterien belastet war. Der Verzehr der betroffenen Produkte könnte zu gesundheitlichen Beschwerden führen, weshalb dringend davon abgeraten wird.
Betroffen sind sowohl 50-Gramm- als auch 500-Gramm-Packungen, die bei verschiedenen Einzelhandelsketten vertrieben wurden.
Netto Marken-Discount (50g-Packung)
Chargennummern:
- 07226
- 07326
- 07526
Aldi Süd (50g-Packung)
Mindesthaltbarkeitsdaten:
- 10.08.2026
- 11.08.2026
- 13.08.2026
Edeka (50g-Packung)
Chargennummern:
- 07226
- 07326
- 07526
Edeka (500g-Packung)
Chargennummern:
- 07226
- 07326
Rewe (50g-Packung)
- Chargennummer: 07226
- Mindesthaltbarkeitsdatum: 10.08.2026
Rewe (500g-Packung)
- Chargennummer: 07326
- Mindesthaltbarkeitsdatum: 12.07.2026
Die Produkte wurden in vielen Bundesländern vertrieben, darunter Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Breu „Mini-Brez’n“ von Rückruf betroffen
Der Hersteller betont, dass andere Produkte der Marke Breu oder andere Chargen der „Mini-Brez’n“ nicht betroffen sind und weiterhin bedenkenlos verzehrt werden können.
Kundinnen und Kunden werden gebeten, die Chargennummer beziehungsweise das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung zu prüfen. Betroffene Produkte sollten keinesfalls verzehrt, sondern in die jeweilige Einkaufsstätte zurückgebracht werden. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.
Gefahr durch E. coli-Bakterien
E. coli-Bakterien zählen zu den häufigsten Erregern bei tödlich verlaufenden bakteriellen Infektionen. Bei etwa 10 bis 20 Prozent der Betroffenen kommt es zu einem schweren Krankheitsverlauf. Typische Symptome sind Darmentzündungen, kolikartige Bauchschmerzen, blutiger Durchfall und teilweise Fieber.
Besonders gefährdet sind Säuglinge, Kleinkinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem. In diesen Risikogruppen kann es zu ernsthaften Komplikationen kommen.
