Sandhausen setzt auf Esswein: Und ein neues System?

dpa/lsw Sandhausen. Nach der 0:3-Niederlage beim Karlsruher SC erwägt Trainer Uwe Koschinat vom Fußball-Zweitligisten SV Sandhausen im Heimspiel gegen den SC Paderborn am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) eine Systemumstellung. Zudem soll Neuzugang Alexander Esswein sein Startelf-Debüt geben und den verletzten Julius Biada ersetzen, wie der Coach der Badener am Freitag verriet.

Alexander Esswein steht auf dem Platz. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild

Alexander Esswein steht auf dem Platz. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild

„Wir waren dort chancenlos, weil wir uns nicht an die Vorgaben gehalten haben“, sagte Koschinat rückblickend auf die Derby-Pleite beim KSC, aus der er inzwischen seine Schlüsse gezogen hat. So könnte es sein, dass Sandhausens Trainer gegen Paderborn hinten nicht auf eine Dreier-, sondern auf eine Viererkette setzt. Zu viel verraten wollte Koschinat aber noch nicht: „Ich bin mir sicher, dass sich Paderborn auch mit uns beschäftigt, deswegen werde ich das noch nicht preisgeben. Klar ist aber, dass wir wieder stabiler auftreten müssen.“ Dazu beitragen könnte Denis Linsmayer. Der defensive Mittelfeldspieler habe seine Gehirnerschütterung auskuriert und sei ebenfalls ein Kandidat für die Startformation, berichtete Koschinat.

Aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen findet die Partie gegen den Bundesliga-Absteiger vor leeren Rängen statt.

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Erstellt:
23. Oktober 2020, 15:02 Uhr

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