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Sanierung der wichtigsten Trassen: Verspätungen befürchtet

dpa/lsw Stuttgart. Schwere Zeiten für Pendler und Bahn-Reisende zwischen Mannheim und Stuttgart: Die knapp 28 Jahre alte Schnellfahrstrecke wird vom 10. April bis 31. Oktober 2020 voll gesperrt, um saniert werden zu können. Bahnkunden müssten monatelang längere Reisezeiten und geänderte Strecken einplanen, warnte die Bahn am Donnerstag in Stuttgart und veröffentlichte weitere Einzelheiten zu dem schon im vergangenen Jahr angekündigten Großprojekt.

Ein ICE der Deutschen Bahn fährt bei Wiesental auf der Schnellfahrstrecke Mannheim-Stuttgart. Foto: Uli Deck/Archiv

Ein ICE der Deutschen Bahn fährt bei Wiesental auf der Schnellfahrstrecke Mannheim-Stuttgart. Foto: Uli Deck/Archiv

Demnach müssen Fahrgäste mit einer Verdoppelung der ICE-Fahrzeit von derzeit 40 Minuten rechnen. Auf den Ersatzstrecken müssten die Züge oft langsamer fahren, außerdem könnten insgesamt nicht so viele Bahnen eingesetzt werden. Bislang geht die Bahn nach eigenen Angaben von einer Sanierung von 205 Tagen aus. Auf der rund 190 Kilometer langen Trasse sollen Gleise und Weichen ebenso erneuert werden wie die Sicherungstechnik.

Auf der 99 Kilometer langen Trasse fahren nach Bahnangaben jeden Tag 185 Fernzüge mit 66 000 Fahrgästen, hinzu kommen 24 Güterzüge. Auf der Strecke von Hannover nach Würzburg haben ähnliche Bauarbeiten auf dem ersten Abschnitt Richtung Göttingen schon begonnen.

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Erstellt:
18. Juli 2019, 14:25 Uhr

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