Schätzung: Hurrikan „Ida“ verursacht Milliarden-Schäden

dpa Irvine. Sturmflut und Überschwemmungen: Hurrikan „Ida“ richtete vor allem im US-Staat Lousiana Verwüstung an. Experten schätzen den Schaden in Milliardenhöhe - und viele der Schäden sind nicht versichert.

Der Hurrikan verursachte Überschwemmungen. Foto: Steve Helber/AP/dpa

Der Hurrikan verursachte Überschwemmungen. Foto: Steve Helber/AP/dpa

Die Zerstörungen durch Hurrikan „Ida“ in den USA dürften nach Schätzung von Experten einen zweistelligen Milliardenbetrag erreichen.

Der auf Risikoanalysen spezialisierte Versicherungsdienstleister CoreLogic schätzt die gesamten Schäden durch Wind, Sturmflut und Überschwemmungen an Gebäuden auf 27 bis 40 Milliarden US-Dollar (22,8 bis 33,8 Mrd Euro), wie er in Irvine (Kalifornien) mitteilte. Davon dürfte die Versicherungsbranche etwa 14 bis 21 Milliarden Dollar tragen. Bis zu 19 Milliarden Dollar der Schäden seien nicht versichert.

Mehr als 90 Prozent der Schäden entstanden den Angaben zufolge im US-Bundesstaat Lousiana, der Rest in Mississippi und Alabama. „Ida“ war am Sonntag als gefährlicher Hurrikan der Stärke vier von fünf südwestlich von New Orleans auf Louisianas Küste getroffen. Inzwischen schwächte er sich zum Tropentief ab und zog über Mississippi nach Tennessee weiter, wie das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) in der Nacht zum Mittwoch mitteilte.

© dpa-infocom, dpa:210901-99-58055/2

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Erstellt:
2. September 2021, 00:30 Uhr

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