Schäuble: Einschränkungen nicht „furchtbar schlimm“

dpa/lsw Stuttgart. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) sieht in der Corona-Pandemie die Chance auf eine Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. „Wir sollten jetzt nicht anfangen, in Pessimismus oder Panik zu verfallen“, sagte er dem „SWR“ am Montag. „Wenn wir jetzt ein paar Wochen nicht essen gehen können, wenn wir jetzt ein paar Wochen keine privaten Feiern machen können, wenn beispielsweise auch die Sylvester-Partys nicht so stattfinden können, wie in früheren Jahren, dann ist es bedauerlich, aber es ist nicht so furchtbar schlimm.“ Wenn dafür die Familien wieder ein bisschen stärker zusammenrückten, sich Nachbarn wieder stärker umeinander kümmerten, dann stärke das wieder die Kräfte in der Gesellschaft.

Wolfgang Schäuble (CDU), Bundestagspräsident, sitzt im Bundestag. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Wolfgang Schäuble (CDU), Bundestagspräsident, sitzt im Bundestag. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Schäuble vertritt den Wahlkreis Offenburg seit 1972 mit einem Direktmandat und ist dienstältester Abgeordneter des Bundestags. Der 78-Jährige will zur Bundestagswahl 2021 erneut als Kandidat der CDU im Wahlkreis Offenburg antreten.

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2. November 2020, 17:55 Uhr

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