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Schifffahrt auf Rhein wird wohl wegen Regen unterbrochen

dpa/lsw Karlsruhe/Stuttgart. Die starken Regengüsse der vergangenen Tage haben nun auch Folgen für die Rheinschiffer. Sie werden ihre Kähne und Schlepper laut Prognose parken müssen, bis sich das Hochwasser wieder senkt. Aber es ist besseres Wetter in Sicht, versprechen die Meteorologen.

Ein Mann steht mit einem Regenschirm am Deich der Rench. Der Fluss ist durch starken Regen angeschwollen. Foto: Patrick Seeger/dpa

Ein Mann steht mit einem Regenschirm am Deich der Rench. Der Fluss ist durch starken Regen angeschwollen. Foto: Patrick Seeger/dpa

Nach den starken und anhaltenden Regenfällen der vergangenen Tage wird die Schifffahrt auf dem Rhein am Dienstagmittag sehr wahrscheinlich für kurze Zeit eingestellt. Meteorologen rechnen für die Mittagsstunden mit dem höchsten Stand auf dem Rhein. In den kommenden Tagen soll sich die Wetterlage aber wieder beruhigen, sagte ein Sprecher der Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg (HVZ) der Deutschen Presse-Agentur dpa. „Es wird nicht sehr viel nachkommen, aber es wird noch etwas nachkommen.“

Zuletzt hatte ein völlig verregnetes Wochenende die Wasserstände in den Flüssen Baden-Württembergs ordentlich steigen lassen. An vielen Gewässern wurden die zweijährlichen Hochwasserstände erreicht. Einzelne Flüsse kamen nach HVZ-Angaben sogar in die Nähe der Zehnjahresmarken.

Für den Pegel Maxau prognostizierte die HVZ einen maximalen Stand von etwa 7,50 Metern. Ab diesem Wert wird die Schifffahrt unterbrochen. Auch der Wasserstand des Neckars in Heidelberg soll sich bis Dienstag weiter erhöhen.

Von Samstagmittag bis Montagmittag hatte es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Regenfälle von zum Teil deutlich mehr als 100 Litern je Quadratmeter gegeben. Am Ruhestein, der Wasserscheide zwischen Acher und Murg im nördlichen Schwarzwald, fielen in der Staulage 161 Liter. In Forbach (Kreis Rastatt) waren es 102 Liter, in Baden-Baden 87 Liter. Im Südschwarzwald fielen verbreitet 50 bis 80 Liter Regen je Quadratmeter, in Todtmoos (Kreis Waldshut) waren es 113 Liter.

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Erstellt:
4. Februar 2020, 05:17 Uhr

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