„Schmarrn“: Freiburg-Kapitän Günter über Super League

dpa Freiburg. Kapitän Christian Günter vom Fußball-Bundesligisten SC Freiburg hält überhaupt nichts von einer Super League. Aus Sicht des Linksverteidigers führt der Plan von zwölf europäischen Top-Clubs den Wettbewerbsgedanken ad absurdum. „Ob's Arsenal ist oder Tottenham, das sind zwei Vereine, die auch dieses Jahr eine durchschnittliche Premier-League-Saison spielen - und die Vereine sind dann in der Super League“, sagte der 28-Jährige am Dienstag. „Das hat allein vom sportlichen Gedanken nullkommanull mit Fußball zu tun.“ Die Idee sei „völliger Schmarrn“.

Christian Streich (l) und Christian Günter (r) sitzen auf der Bank. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Christian Streich (l) und Christian Günter (r) sitzen auf der Bank. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Es gebe auch mal kleinere Mannschaften, die ein überragendes Jahr spielten und sich damit eine Champions-League-Teilnahme verdienten, sagte Günter. „Da mag der andere Verein noch so viel größer sein und noch so viel mehr Geld haben, aber wenn sie es sportlich nicht hinbekommen, dann hat es der kleinere Verein verdient“, sagte Günter.

„Diese ganzen Werte tritt diese Super League mit Füßen.“ Der FC Arsenal und Tottenham Hotspur zählen zu den zwölf Clubs, die eine Super League gründen wollen. „Dann brauchen wir nicht Fußball spielen, um erfolgreich zu sein. Sondern dann geht es eigentlich darum, wer den größten Investor hat, dass man da vielleicht noch irgendwie mit reinkommt. Das macht in meinen Augen keinen Sinn.“

© dpa-infocom, dpa:210420-99-278359/2

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Erstellt:
20. April 2021, 14:36 Uhr

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