Wetter in Baden-Württemberg

Schnee, gefrierender Regen und Sturm: Glättegefahr im Südwesten

Schwarzwald, Odenwald, Rhein: Wer sich aufs Wochenende freut, sollte das Wetter im Blick behalten. Starker Wind und Glatteis könnten Pläne über den Haufen werfen.

Wer in Baden-Württemberg unterwegs ist, sollte sich auf nasse und teils rutschige Straßen einstellen (Symbolbild).

© Uwe Anspach/dpa

Wer in Baden-Württemberg unterwegs ist, sollte sich auf nasse und teils rutschige Straßen einstellen (Symbolbild).

Von red/dpa/lsw

Wer in Baden-Württemberg unterwegs ist, sollte sich auf nasse und teils rutschige Straßen einstellen. Der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zufolge wird es heute im Südwesten wechselhaft - im Norden sogar mit Schnee und gefrierendem Regen.

In den nördlichen Landesteilen könne es teils regnen, teils schneien, teilte der DWD mit. Gebietsweise sei auch gefrierender Regen möglich. Je weiter südlich, desto eher falle Regen, im Südschwarzwald bis in die Gipfellagen. Bis zum Vormittag kann es vor allem auf der Alb und im höheren Schwarzwald zu Glätte kommen.

Schnee, Regen und Glättegefahr

Die Höchstwerte sollen zwischen 0 Grad auf der Ostalb und 10 Grad in Südbaden liegen. Dazu wehe ein schwacher bis mäßiger Wind aus unterschiedlichen Richtungen, der zeitweise auffrischen könne. Auf den Schwarzwaldgipfeln seien stürmische Böen aus Südwest möglich.

In der Nacht wird weiterhin leichter Regen erwartet, während er im Osten in Schnee übergehen könnte. Bei Tiefstwerten von plus 4 bis minus 4 Grad müsse verbreitet mit Glätte gerechnet werden, teilten die Meteorologen mit.

Viele Wolken, neuer Regen

Auch am Freitag bleibt es laut dem Wetterdienst überwiegend stark bewölkt oder bedeckt. Zunächst im äußersten Süden, später von Westen her ausbreitend, komme erneut Regen auf. In den höchsten Lagen falle Schnee. Die Temperaturen erreichen voraussichtlich Höchstwerte von 2 Grad im Odenwald und bis zu 9 Grad im Breisgau. Der Wind wehe schwach aus Südwest.

In der Nacht zum Samstag bleibe der Himmel dicht bewölkt, von Westen ziehe gebietsweise Regen durch. Örtlich bestehe Glatteisgefahr bei Tiefstwerten bis 0 Grad. Vor allem im Bergland müsse mit starken bis stürmischen Böen aus Südwest gerechnet werden. Am Feldberg seien Sturmböen möglich.

Deutlich höhere Temperaturen am Samstag

Das Wochenende soll stark bewölkt bis bedeckt starten. Zeitweise regne es am Samstag. Dabei werde es deutlich milder: Die Höchstwerte liegen den Angaben nach voraussichtlich zwischen 6 Grad im Hochschwarzwald und 13 Grad am Rhein. Der Südwestwind frische auf und könne in Böen stark bis stürmisch ausfallen. Achtung ist aber im höheren Schwarzwald geboten: Hier sind dem DWD zufolge Sturm- oder schwere Sturmböen wahrscheinlich.

In der Nacht zum Sonntag ziehe zeit- und gebietsweise Regen durch. Die Temperaturen gehen auf 10 bis 4 Grad zurück. Auf den Schwarzwaldkämmen halte der stark böige Südwestwind mit teils schweren Sturmböen an.  

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Erstellt:
19. Februar 2026, 07:56 Uhr

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