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„Schraubenkönig“ Würth will mehr Elitenförderung

dpa/lsw Künzelsau. Der Firmenpatriarch des Werkzeughändlers Würth vermisst Elitenförderung in Deutschland. „Ich bin sehr dafür, Menschen, die benachteiligt sind, zu fördern“, sagte Reinhold Würth, der selbst einen geistig behinderten Sohn hat, der „Bild“-Zeitung (Dienstag). „Aber die Elitenförderung fehlt bei uns im Land.“ In jeder Schulklasse werde so lange gewartet, bis es der Letzte begriffen habe. „So werden auch die Besten dazu erzogen, abzuwarten und zögerlich zu sein, und am Ende sind sie Durchschnitt“, kritisierte der 84-Jährige.

Reinhold Würth. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild

Reinhold Würth. Foto: Sebastian Gollnow/Archivbild

Der Unternehmer aus Künzelsau (Hohenlohekreis) sieht darin Gefahren für den Standort Deutschland. „Die Chinesen haben uns lange überholt. Sie lernen so schnell und kommen voran“, sagte er. „Da kann (US-Präsident Donald) Trump linksrum zappeln oder rechtsrum, es wird nichts nützen. Die Chinesen werden die Nummer 1 der Welt, und in vielen Bereichen sind sie es schon.“

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Erstellt:
4. Juni 2019, 10:41 Uhr

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