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Schulen haben noch kein Geld aus dem Digitalpakt bekommen

dpa/lsw Stuttgart. 585 Millionen Euro aus dem Digitalpakt sind im Südwesten für Investitionen an den Schulen vorgesehen. Doch bislang ist noch kein Geld geflossen - woran liegt das?

Schüler lernen mit iPads im Matheunterricht. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Schüler lernen mit iPads im Matheunterricht. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

In Baden-Württemberg ist bislang noch kein Geld aus dem Digitalpakt des Bundes an die Schulen geflossen. Das Kultusministerium in Stuttgart erklärte dies auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur damit, dass die Schulen zunächst sogenannte Medienentwicklungspläne einreichen müssen, die dann geprüft würden.

Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) sagte: „Es ist uns sehr wichtig, dass die Mittel aus dem Digitalpakt pädagogisch sinnvoll und für die jeweilige Schule zielführend eingesetzt werden. Deshalb haben wir eine Förderung an einen Medienentwicklungsplan geknüpft.“ Die Pläne könnten nicht von heute auf morgen erstellt werden. „Es geht hier nicht um Schnelligkeit, sondern um passgenaue Qualität.“

Baden-Württemberg bekommt 650 Millionen Euro über den Digitalpakt des Bundes. Davon sind 585 Millionen Euro für Investitionen an den Schulen vorgesehen. In Baden-Württemberg können die Schulträger seit Anfang Oktober Anträge bei der L-Bank stellen, um Geld aus dem Paket zu erhalten. Schulträger der öffentlichen Schulen sind die Kommunen. Nach Angaben des Kultusministeriums liegen derzeit rund 60 Medienentwicklungspläne zur Prüfung vor.

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Erstellt:
16. November 2019, 08:57 Uhr

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