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Schwache Konjunktur hinterlässt Spuren auf dem Arbeitsmarkt

dpa/lsw Stuttgart. Die schwächelnde Konjunktur geht nicht spurlos am Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg vorbei. Zwar waren im November noch einmal etwas weniger Menschen ohne Job als im Oktober, wie die Arbeitsagentur am Freitag in Stuttgart mitteilte. Im Vergleich zum November 2018 nahm die Arbeitslosigkeit aber um 6,5 Prozent zu. Genau 197 084 Arbeitslose sind derzeit registriert, 1116 oder 0,6 Prozent weniger als vor einem Monat. Vor einem Jahr waren es allerdings nur knapp 185 000. Die Quote liegt aktuell bei 3,1 Prozent. 3,2 Prozent waren es im Oktober, 3,0 Prozent vor einem Jahr.

Die Agentur für Arbeit gibt die Arbeitmarktzahlen bekannt. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/Archiv

Die Agentur für Arbeit gibt die Arbeitmarktzahlen bekannt. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/Archiv

„Auf dem Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg setzen sich schon zuvor beobachtete Entwicklungen fort“, sagte der Chef der Regionaldirektion, Christian Rauch. Zwar sei es erfreulich, dass die Zahl an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten noch weiter steige und die Zahl der Arbeitslosen erneut zurückgegangen sei. Das liege aber ausschließlich daran, dass die Bemühungen um Langzeitarbeitslose gegriffen hätten, erklärte Rauch.

Deutlich mehr Menschen als vor einem Jahr seien im November arbeitslos geworden, und weniger Arbeitslose hätten eine neue Stelle in der Automobilbranche, im Maschinenbau und im verarbeitenden Gewerbe gefunden. Zum Beispiel im Handwerk gebe es zugleich aber weiter einen Fachkräftemangel und entsprechende Chancen. „Es lohnt sich für die Betroffenen, ihren Blick auch darauf zu richten“, sagte Rauch.

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Erstellt:
29. November 2019, 09:57 Uhr

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