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Schwarzarbeit: Millionenschaden im Raum Stuttgart

Zoll führt Razzia auf S-21-Baustellen durch – 217 Personen überprüft

Stuttgart Im vergangenen Jahr hat der Zoll im Großraum Stuttgart einen Schaden von 12,5 Millionen Euro durch Schwarzarbeit festgestellt. Die Summe der festgesetzten Geldbußen belief sich auf 4,8 Millionen Euro. Das ist eine erhebliche Steigerung im Vergleich zum Jahr 2017 mit 2,9 Millionen Euro Geldbußen.

Am Donnerstag hat das Hauptzollamt Stuttgart an mehreren Bauabschnitten des Großprojekts Stuttgart 21 Kontrollen durchgeführt. Die Zollfahnder überprüften, ob Schwarzarbeiter beschäftigt werden und ob der Mindestlohn eingehalten wird. Allein auf der Großbaustelle am Hauptbahnhof Stuttgart waren 65 Kräfte im Einsatz. Insgesamt wurden 217 Personen überprüft.

Der Einsatz verlief reibungslos; in einigen Fällen müsse noch geprüft werden, ob Mindestlohnverstöße und illegale Arbeitnehmerüberlassung vorlägen, so ein Zollsprecher.

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Erstellt:
10. Mai 2019, 02:04 Uhr

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