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Schwimmende Gärten für Überlinger Landesgartenschau 2020

dpa/lsw Überlingen. Wenn Überlingen im kommenden Jahr die Landesgartenschau ausrichtet, soll die Ausstellungsfläche nicht am Bodenseeufer enden: Auch auf das Wasser sollen die Besucher gelockt werden.

Das Gelände in Überlingen am Bodensee, abgebildet auf einer Bildmontage. Foto: Herbert Dreiseitl/Landesgartenschau Überlingen 2020

Das Gelände in Überlingen am Bodensee, abgebildet auf einer Bildmontage. Foto: Herbert Dreiseitl/Landesgartenschau Überlingen 2020

Der Bodensee soll bei der Landesgartenschau 2020 in Überlingen buchstäblich eine tragende Rolle spielen: Mit schwimmenden Gärten und einem großen Holzsteg sollen die Besucher auf das Wasser gelockt werden. Bei der Planung sei von Beginn an klar gewesen, dass man auch die Wasserfläche nutzen wolle, sagte die Geschäftsführerin der Landesgartenschau, Edith Heppeler, am Dienstag. Die Besucher sollen vom Ufer aus auf einen im Halbkreis verlaufenden Steg gelangen, um den die zwölf Gärten schwimmen.

Entworfen und entwickelt hat die schwimmenden Gärten der Überlinger Künstler und Landschaftsarchitekt Herbert Dreiseitl. Steg und Inseln seien nicht fest am Seegrund installiert, sondern schwämmen auf recycelbaren Hohlkörpern, sagte er. Die Inseln würden zudem von Ankern an Ort und Stelle gehalten. Dadurch könne man zum einen unterschiedliche Wasserstände ausgleichen. Zum anderen seien beispielsweise Wellen für die Besucher spürbar. „Man soll das auch erleben“, sagte Dreiseitl.

Bisher seien die schwimmenden Gärten nur für die Dauer der Landesgartenschau geplant, sagte der Überlinger Oberbürgermeister Jan Zeitler (SPD). Für einen dauerhaften Betrieb seien beispielsweise wasserrechtliche Genehmigungen notwendig. „Aber den Traum, sie zu erhalten, den gibt es natürlich.“

Die Landesgartenschau in Überlingen läuft vom 23. April bis zum 18. Oktober 2020. Insgesamt gebe es für die Veranstaltung ein Budget von gut 30 Millionen Euro, sagte der Co-Geschäftsführer der Landesgartenschau, Roland Leitner. Darin enthalten seien nicht nur die Durchführung der Schau, sondern auch dauerhafte Baumaßnahmen wie beispielsweise der neu gestaltete Uferpark, der auch über Oktober hinaus erhalten bleibe.

Landesgartenschauen gibt es in Baden-Württemberg alle zwei Jahre. Im vergangenen Jahr war Lahr im Ortenaukreis Austragungsort. 2022 folgt Neuenburg am Rhein.

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Erstellt:
23. Juli 2019, 13:25 Uhr

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