Sechseinhalb Jahre Haft nach Brandbeschleuniger-Attacke

dpa/lsw Heilbronn. Nach einer Attacke mit einem Brandbeschleuniger auf einem Grillplatz ist ein Mann in Heilbronn zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Er wurde wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung schuldig gesprochen, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch mitteilte. Neben der Freiheitsstrafe sei seine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet worden.

Ein Schild mit der Aufschrift „Landgericht“ unter dem kleinen Landeswappen von Baden-Württemberg, steht vor dem Landgericht Heilbronn. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Ein Schild mit der Aufschrift „Landgericht“ unter dem kleinen Landeswappen von Baden-Württemberg, steht vor dem Landgericht Heilbronn. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Der damals 26-Jährige hatte nach Überzeugung des Landgerichts im vergangenen Juli einen zwei Jahre älteren Bekannten nahe Untermünkheim (Kreis Schwäbisch Hall) bei einer Verabredung ohne Warnung vom Rad gestoßen, mit Brandbeschleuniger bespritzt und angezündet. Das damals 28 Jahre alte Opfer konnte zwar noch seine brennende Jacke vom Leib reißen, es erlitt aber starke Brandverletzungen an Händen und Gesicht. Im Prozess trat der Mann als Nebenkläger auf. Das Urteil der Schwurgerichtskammer ist nicht rechtskräftig.

© dpa-infocom, dpa:210407-99-116370/2

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Erstellt:
7. April 2021, 16:28 Uhr

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