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Siegerprojekte bekommen Geld für Mobilitätsideen

dpa/lsw Stuttgart. Mit Geld von der Landesregierung können fünf Initiativen aus dem Südwesten ab sofort ihre Ideen und Projekte für eine nachhaltige Mobilität auf dem Land umsetzen. Sie haben sich im Ideenwettbewerb „Mobilitätskonzepte im Ländlichen Raum“ durchgesetzt und erhalten nach Angaben des Wirtschaftsministeriums Fördermittel von mehreren Zehn- bis mehreren Hunderttausend Euro.

Pkw des Carsharing-Anbieters „Teilauto“ stehen auf einem Parkplatz. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Pkw des Carsharing-Anbieters „Teilauto“ stehen auf einem Parkplatz. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Das Geld geht unter anderem in den Raum Sigmaringen, wo ein „Bürgerladenetz“ zum Aufladen von Elektroautos entstehen soll. Dafür gibt es rund 330 000 Euro. Eine Initiative aus Pfalzgrafenweiler im Nordschwarzwald bekommt eine ähnliche Summe für ein Konzept, das mehrere Angebote wie Carsharing, Mietautos und Firmenflotten vereinen soll und auch den Aspekt Ehrenamt in den Blick nimmt.

Ein Gewinner-Projekt aus Renningen (Landkreis Böblingen) baut auf ein bestehendes Carsharing-Konzept auf und erhält rund 250 000 Euro. Mit jeweils mehreren Zehntausend Euro werden zwei Bürgerbus-Projekte aus dem Kreis Calw und aus Oftersheim bei Heidelberg gefördert.

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) hatte den Wettbewerb gemeinsam mit ihren Ressortkollegen für Verkehr und Ländlichen Raum, Winfried Hermann (Grüne) und Peter Hauk (CDU), ausgerufen. Damit sollen sowohl neue als auch schon bestehende Strukturen und Angebote unterstützt werden. „Damit stärken wir den Ländlichen Raum nachhaltig und unterstützen außerdem unsere Automobilunternehmen vor Ort“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Insgesamt hat die Jury aus elf eingesandten Projekten sieben Gewinner ausgewählt. Zwei davon erhalten die Förderung aber erst, wenn alle Unterlagen vollständig vorliegen.

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Erstellt:
8. Mai 2020, 06:56 Uhr

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