Sonne, Wein, Genuss

Der dritte Aspacher Weinwandertag stößt bei herrlichem Wetter auf riesige Resonanz. Rund um den Kelterberg tummeln sich Heerscharen.

Die meisten Gäste sind tatsächlich durch den Kleinaspacher Weinberg gewandert und haben an den zahlreichen Stationen der WG und der Weingüter Holzwarth, Schwarz und Gruber die tollen Weine, die schöne Aussicht und das vielfältige Essensangebot genossen. „Das macht den Reiz der Veranstaltung aus“, sagt Weinerlebnisführer Joachim Schöffler. Foto: A. Becher

© Alexander Becher

Die meisten Gäste sind tatsächlich durch den Kleinaspacher Weinberg gewandert und haben an den zahlreichen Stationen der WG und der Weingüter Holzwarth, Schwarz und Gruber die tollen Weine, die schöne Aussicht und das vielfältige Essensangebot genossen. „Das macht den Reiz der Veranstaltung aus“, sagt Weinerlebnisführer Joachim Schöffler. Foto: A. Becher

Von Matthias Nothstein

Aspach. Ganze Heerscharen sind gestern zum dritten Aspacher Weinwandertag gepilgert, um rund um die historische Kelter und den Kelterberg die Vielfalt der Weine kennenzulernen und zu genießen. Günther Ferber, der Vorsitzende der Weingärtnergenossenschaft Aspach, zeigte sich beeindruckt, woher die Gäste bei bestem Wetter überall gekommen sind. Autokennzeichen von Villingen-Schwenningen waren ebenso auf dem proppenvollen Parkplatz auszumachen wie auch von Calw oder Tübingen. Besonders freute sich Ferber, dass die Gäste sich auch für die historische Torkelkelter und den Weinbau insgesamt interessierten.

Der Tag begann schon mit einem echten Highlight. Denn Pfarrer Philipp Scheld konnte nicht nur eine große Gemeinde willkommen heißen, sondern auch drei Taufen vornehmen, wobei ein Täufling völlig untergetaucht wurde – stilecht, wie es sich bei einem Weinfest gehört, in einem Zuber.

Nachmittags sorgte dann der Musikverein Rietenau für die musikalische Unterhaltung, was besonders Joachim Schöffler vom Weinbauverein Aspach freute, da es bei der dritten Auflage eine Premiere war. „Fast ein bisschen wie früher“, schwärmte auch Günther Ferber. Dazu beigetragen hat auch das herrliche Wetter. Das haben sich die Wengerter dieses Jahr redlich verdient, da sie laut Ferber bei Wind und Wetter im Weinberg stehen. Dem kann Holger Hessel nur beipflichten. Das Fazit des Vorstandsmitglieds der Aspacher Wengerter: „Das war ein Jahr zum Abgewöhnen. Wir hatten alles: Frost, Hagel, Mehltau, Sonnenbrand, jetzt kommt noch die Essigfliege. Da haben wir uns dieses Wetter zum Fest redlich verdient.“ Nun hoffen die Wengerter noch auf drei Wochen schönes Wetter, damit der Jahrgang 21 auch ein edler Tropfen wird.

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Erstellt:
6. September 2021, 06:00 Uhr

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