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Spargelbauern bewältigen Ernte „trotz Corona-Chaos“

dpa/lsw Bruchsal. Trotz widriger Umstände in der Corona-Krise haben die Spargel- und Beerenanbauer im Land die Saison besser bewältigt als zunächst angenommen. Es hätten in der Saison rund 28 Prozent Erntehelfer gefehlt, die wegen der Corona-Maßnahmen nicht hätten anreisen können, hat der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer in einer Umfrage ermittelt. So hätten bis zu 30 Prozent der Ernte nicht eingeholt werden können, sagte Vorstandschef Simon Schumacher am Dienstag. Hinzu sei der Absatzverlust durch die Schließung der Gastronomie gekommen, der jedoch „von einer sehr guten Nachfrage in der Direktvermarktung teilweise aufgefangen“ wurde.

Erntehelfer stechen Spargel auf einem Feld. Foto: Peter Steffen/dpa/Symbolbild

Erntehelfer stechen Spargel auf einem Feld. Foto: Peter Steffen/dpa/Symbolbild

Die Saison habe somit auch ihre positiven Seiten gehabt, unter anderem die Witterung mit kühleren Phasen, die für einen gleichmäßigen Ernteverlauf ohne hohe Erntespitzen gesorgt habe. Aber auch die große Bereitschaft der inländischen Bevölkerung, bei der Ernte mitzuhelfen, habe geholfen, hieß es beim Verband.

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Erstellt:
9. Juni 2020, 11:55 Uhr

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