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Europapokal-Reisen nach Litauen? Streich würde sich freuen

dpa/lsw Freiburg. Der SC Freiburg kann eine starke Saison in den abschließenden drei Spielen mit der Qualifikation für den Europapokal krönen. Trainer Christian Streich würde sich nicht dagegen wehren. Es gibt ein, zwei Länder, in denen er gerne mal ein Spiel bestreiten würde.

Robin Koch vom SC Freiburg kontrolliert den Ball. Foto: Thomas Kienzle/AFP-Pool/dpa/Archivbild

Robin Koch vom SC Freiburg kontrolliert den Ball. Foto: Thomas Kienzle/AFP-Pool/dpa/Archivbild

Als neues Ziel will Christian Streich die Europa-League-Plätze noch immer nicht ausgeben. Aber der Trainer des SC Freiburg gibt bei aller Zurückhaltung immerhin zu, dass er sich nicht dagegen wehren würde. „Wir sind alle Fußballer und sportlich ehrgeizig. Wir würden uns alle total freuen. Aber dazu müssen wir Spiele gewinnen“, sagte der 55-Jährige vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC am Dienstag (20.30 Uhr/Sky). Es gibt sogar Länder in Europa, in die er mit seiner Mannschaft gerne reisen würde. „Was glauben Sie, wie gern wir nach Litauen oder so fahren würden, um dort zu kicken? Da war ich nämlich noch nicht in einem Stadion.“

Auch Schottland würde Streich reizen. Um diese Chance zu wahren, braucht der Sport-Club höchstwahrscheinlich einen Heimsieg gegen die Berliner. Deren Aufschwung unter Bruno Labbadia, dem vierten Hertha-Trainer in dieser Saison, kommt für Streich nicht überraschend. Das habe er seinen Trainerkollegen sogar schon bei dessen Amtsantritt prognostiziert. „Bruno hat wahnsinnig viel Erfahrung, er war ein super Spieler und kam über die volle Arbeit, Einsatz und Disziplin, das sieht man auf dem Platz“, erklärte der SC-Coach.

Abgesehen davon, dass er Labbadia als „sehr bei sich und höflich“ erlebt habe, könne der 54-Jährige auch „eine brutale Energie und Überzeugung reinbringen“. Hertha sei jetzt eine „richtig gute und gefährliche Mannschaft, eigentlich eine Europapokal-Mannschaft“. Allerdings kommen die Berliner laut Labbadia personell „auf der letzten Rille“ zu den Freiburgern, die jetzt auch ein paar angeschlagene Spieler haben.

Verteidiger Robin Koch und Stürmer Lucas Höler haben beide Rückenbeschwerden, deswegen sei ihr Einsatz am Dienstagabend fraglich. „Wir müssen schauen, ob es sinnvoll ist, im Hinblick auf die englische Woche“, sagte Streich. Nicolas Höfler (Adduktorenverhärtung) kann wohl dabei sein, Lukas Kübler (Kniebeschwerden) wird eher weiterhin fehlen.

Beim 2:2-Unentschieden in Wolfsburg habe die Mannschaft „nicht den Sprung auf einen Europa-League-Platz verpasst, sondern ein gutes Spiel bei einer Mannschaft mit einem ganz anderen Etat gemacht“, sagte Streich. Gegen die finanziell ebenfalls überlegenen Berliner brauche es „wieder diese Entschlossenheit, Konzentration und Ballsicherheit“.

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Erstellt:
15. Juni 2020, 14:26 Uhr

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