Spielzeugpistolen führen zu Großeinsatz der Polizei

dpa/lsw Weil am Rhein. Zwei Männern sind in der Nähe einer Tiefgarage eines Einkaufszentrums in Weil am Rhein (Landkreis Lörrach) ihre Spielzeugwaffen von der Polizei abgenommen worden. Der 20-Jährige und sein sieben Jahre älterer Bekannter hätten dort mit dem Spielzeug herumgefuchtelt, berichtete ein Polizeisprecher am Freitag. Passanten gingen von echten Waffen aus und schlugen Alarm. Zeugen wollten auch das Wort „Überfall“ gehört haben. Dies habe dann am Donnerstag zu einem Großeinsatz geführt.

Eine Polizistin steht vor einem Streifenwagen. Foto: David Inderlied/dpa/Illustration

Eine Polizistin steht vor einem Streifenwagen. Foto: David Inderlied/dpa/Illustration

Bei der Durchsuchung der Männer wurden den Angaben zufolge zwei Spielzeugpistolen gefunden, die sie zuvor in dem Einkaufszentrum gekauft haben sollen. Beide räumten demnach ein, mit den Pistolen eine ganze Weile herumhantiert zu haben.

Die weiteren Ermittlungen hätten keinerlei Anhaltspunkte für einen beabsichtigten Überfall ergeben. Die Spielzeugwaffen nahmen die Polizisten allerdings mit. Dies sei im Rahmen des förmlichen Ermittlungsverfahrens geschehen, sagte ein Polizeisprecher.

© dpa-infocom, dpa:211022-99-697075/3

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Erstellt:
22. Oktober 2021, 14:17 Uhr

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