Sportwagenbauer Bugatti-Rimac geht in Kroatien an den Start

dpa Stuttgart. Das Gemeinschaftsunternehmen Bugatti-Rimac steht und kann seine Arbeit aufnehmen. Dies teilte die Volkswagentochter Porsche am Dienstag in Stuttgart mit. Das Zusammengehen der Luxus-Sportwagenmarke Bugatti und des kroatischen Elektro-Sportwagenspezialisten war im Sommer vereinbart worden. An dem Gemeinschaftsunternehmen hält Rimac 55 Prozent, Porsche ist mit 45 Prozent beteiligt.

Ein Blick auf den Hauptsitz des Herstellers von Elektro-Superautos Rimac Automobili. Foto: -/AP/dpa/Archiv

Ein Blick auf den Hauptsitz des Herstellers von Elektro-Superautos Rimac Automobili. Foto: -/AP/dpa/Archiv

Als Geschäftsführer des Unternehmens mit Sitz im kroatischen Sveta Nedelja und 435 Mitarbeitern wurde Mate Rimac berufen. Der bisherige Chef des Herstellers handgefertigter Edelschlitten aus Molsheim, Stephan Winkelmann, legte seinen Posten Ende Oktober nieder. Er konzentriere sich auf seine Aufgabe bei Lamborghini.

Im Sommer hatte Volkswagen die Mehrheit an seiner prestigeträchtigen französischen Luxusmarke Bugatti abgegeben. Rimac hatte schon länger Interesse an den sehr teuren und schnellen Boliden gezeigt. Unter dem Dach des neuen Gemeinschaftsunternehmens sollen laut Mitteilung Bugatti und Rimac Automobili weiter als eigenständige Marken und Hersteller agieren. Sie behalten ihre jeweiligen Produktionsstätten in Zagreb sowie in Molsheim. Das neue Unternehmen soll 2023 auf den neuen Rimac Campus umziehen. Dort soll auch die gemeinsame Forschung und Entwicklung der beiden Marken angesiedelt werden.

Porsche und Rimac sind bereits seit einigen Jahren miteinander verbandelt. Porsche ist seit 2018 an Rimac beteiligt, aktuell hält der Sportwagenbauer 24 Prozent an dem kroatischen Unternehmen.

© dpa-infocom, dpa:211102-99-829136/3

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Erstellt:
2. November 2021, 10:06 Uhr

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