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Städtischer Bau – statt 1300 nur 21 Sozialwohnungen

ExklusivStuttgarts OB Kuhn verärgert über private Bauträger

Wohnungsnot - Das Stuttgarter Innenentwicklungsmodell (SIM) sollte die Wende auf dem Wohnungsmarkt bringen. Tausende günstige Wohnungen sollten es werden – bislang wurden lediglich 21 bezogen.

Stuttgart Neben teurenEigentumswohnungensollten auch günstige Sozialwohnungen entstehen – das war die Absicht hinter dem Stuttgarter Innenentwicklungsmodell (SIM) aus dem Jahr 2011. Doch nach Recherchen unserer Zeitung ist es bislang wenig effektiv. So wurden allein von den 1300 im Jahr 2015 vom damaligen Baubürgermeister Matthias Hahn (SPD) versprochenen nur 21 Sozialwohnungen fertiggestellt.

Dies räumte auch ein Stadtsprecher gegenüber unserer Zeitung ein. Hinzu kommt: Die Stadt hat kaum eine Handhabe, um den Bau der Sozialwohnungen durchzusetzen. In Unterlagen, die unserer Zeitung vorliegen, heißt es: OB Fritz Kuhn (Grüne) sei verärgert über die Lage. SPD-Chef Martin Körner sagt: „Luxuswohnungen bauen und verkaufen und die zugesicherten preiswerten Sozialmietwohnungen auf die lange Bank schieben: Das geht gar nicht.“

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Erstellt:
21. Dezember 2018, 11:42 Uhr

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