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Starker Verkehr Richtung Küsten zum Start ins Wochenende

dpa Hamburg. Viele Menschen lockt es am langen Wochenende ins Grüne und ans Wasse - zumal die bundesweiten Lockerungen der Corona-Beschränkungen wieder mehr Freiheit zulassen. Relativ voll sind die Straßen heute vor allem in einer Region.

Trotz coronabedingter Einschränkungen haben sich zu Beginn des Pfingstwochenendes viele Menschen auf den Weg zur Ost- und Nordseeküste gemacht. Foto: Axel Heimken/dpa

Trotz coronabedingter Einschränkungen haben sich zu Beginn des Pfingstwochenendes viele Menschen auf den Weg zur Ost- und Nordseeküste gemacht. Foto: Axel Heimken/dpa

Trotz coronabedingter Einschränkungen haben sich zu Beginn des Pfingstwochenendes viele Touristen und Ausflügler auf den Weg zur Ost- und Nordseeküste gemacht. Pfingsten gilt als erster Saisonhöhepunkt. Gerade an der Küste waren in den Vorjahren viele Häuser komplett ausgebucht.

Bereits am Samstagmorgen verzeichne man ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf der A1 in Richtung Norden, sagte ein Polizeisprecher der Regionalleitstelle in Lübeck. „Wir rechnen damit, dass es über das gesamte Wochenende viele Menschen an die Ostseeküste ziehen wird“, sagte der Sprecher weiter. Die Einhaltung der Corona-Regelungen würden deswegen auch vermehrt kontrolliert. Aus Mecklenburg-Vorpommern meldete die Polizei indes noch entspannten Reiseverkehr.

Auch für die Nordseeküste hat die Polizei Kontrollen angekündigt. Hier gibt es teilweise stärkere Einschränkungen. Für die nordfriesischen Inseln und Halligen der Nordsee sowie für St. Peter-Ording gilt über Pfingsten ein Betretungsverbot für Tagesgäste. Das Verkehrsaufkommen an der Nordseeküste sei am Samstagmorgen dementsprechend noch recht ruhig gewesen, sagte ein Sprecher der Regionalleitstelle in Flensburg.

Am Sylt-Shuttle der Bahn kam es laut einem Unternehmenssprecher am Samstagmorgen zu ersten Wartezeiten. Im Vergleich zu den Vorjahren sei das Aufkommen durch die Corona-Einschränkungen jedoch deutlich geringer, sagte der Sprecher.

Ähnlich lautete die Einschätzung eines Bahn-Sprechers zum bundesweiten Reiseverkehr auf der Schiene. Zwar sei mehr los als unter der Woche oder an den vergangenen Wochenenden, aber doch deutlich weniger als sonst an Pfingsten. Der Zugverkehr rolle ohne größere Störungen, die Züge seien nicht stark ausgelastet, sagte er am frühen Samstagnachmittag.

Auf den Straßen in den übrigen Teilen Deutschlands hielt sich der Reiseverkehr am Samstagvormittag nach ersten Berichten in Grenzen. Für das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen meldete der WDR in der Mittagszeit knapp 30 Kilometer Stau auf den Autobahnen insgesamt. Auch im Südwesten Deutschlands war es nach Angaben des Verkehrswarndienstes Baden-Württemberg noch ruhig auf den Autobahnen. Mehr Reiseverkehr erwartet der Dienst vor allem am Pfingstmontag, wenn Ausflügler auf Rückreisende treffen, deren Pfingstferien schon zu Ende sind.

Zweiwöchige Pfingstferien haben in Bayern und Baden-Württemberg begonnen. In Südbayern blieb ein Ansturm auf die Ausflugsziele am Samstag zunächst aus. So war es am ersten Ferientag auf den Straßen ausgesprochen ruhig, wie die Polizei Oberbayern mitteilte. Lediglich am Grenzübergang nach Salzburg gebe es etwas Rückstau bei der Ausreise.

Der ADAC hatte angesichts der deutschlandweiten Lockerungen der Corona-Reiseeinschränkungen über das lange Pfingstwochenende viele Inlandsurlaube und deshalb bundesweit volle Straßen erwartet. In Bayern zum Beispiel dürfen seit Samstag Hotels und andere Beherbergungsbetriebe wieder touristische Übernachtungen anbieten.

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Erstellt:
30. Mai 2020, 14:41 Uhr

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