Start der Arbeiten für neuen Lebensmittelmarkt
In Althütte hat die Erschließung an der Festwiese begonnen. Im Blick der Verwaltung ist der reibungslose Ablauf zweier großer Feste.
Die ersten Bagger sind seit wenigen Tagen im Einsatz. Foto: Gemeinde Althütte
Althütte. Kurz vor Ostern haben die Erschließungsarbeiten für den neuen Lebensmittelmarkt auf dem Gelände an der Festwiese in Althütte begonnen. Das teilt die Gemeindeverwaltung mit. Die Planung und der Bau des Markts liegen in den Händen der Hamburger Firma CEV Handelsimmobilien. Sie hat die Fläche von der Gemeinde gekauft und wird die Immobilie an Netto vermieten.
Die Bauarbeiten beinhaltet im Prinzip zwei Bauabschnitte. Im ersten Bauabschnitt werden die Leitungen und das neu zu bauende Regenüberlaufbecken erstellt. Dann wird das eigentliche Grundstück baureif gemacht. In einem weiteren, noch folgenden Bauabschnitt startet dann der eigentliche Bau des Netto-Lebensmittelmarkts. Im Blick dabei sind die zwei großen anstehenden Feste in Althütte und deren reibungsloser Ablauf, betont die Gemeindeverwaltung. Das sind zum einen die Heimattage vom 12. bis 14. Juni und zum anderen das Open Air auf dem Sportplatz am 4. Juli.
Die Ableitung des anfallenden Schmutz- und Regenwassers erfolgt laut Pressemitteilung im Trennsystem. Regenwasser der öffentlichen Verkehrsfläche sowie der privaten Parkplatz- und Dachfläche des
Markts wird über Regenwasserkanäle abgeleitet und in ein Regenwasserrückhaltebecken mit kombinierter Vorbehandlung eingeleitet. Die Ableitung des anfallenden Schmutzwassers erfolgt an das bestehende Mischwasserkanalnetz der Gemeinde.
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Der Bebauungsplan ist im Sommer vom Gemeinderat einstimmig beschlossen worden und inzwischen rechtskräftig. Die wasserrechtliche Genehmigung wurde erteilt, ebenso sind die Verträge mit dem Regierungspräsidium bezüglich der Leitungsführung in der Landesstraße abgeschlossen.
Ebenso liegt die artenschutzrechtliche Genehmigung vor. Der Wegfall von Nistmöglichkeiten für Vögel soll durch das Pflanzen von Laubbäumen und Sträuchern kompensiert werden, hieß es im Gemeinderat im Sommer hierzu. Auch die baubegleitende Untersuchung der Altlastenfläche hat keine Hinderungsgründe ergeben. Die Fläche hatte bis in die 1960er-Jahre als Mülldeponie gedient. Durch eine Abdichtung sollen sogar weniger Schadstoffe ins Grundwasser gelangen.
Die Zufahrt zum geplanten Lebensmittelmarkt erfolgt über die bestehende Zufahrt zum Parkplatzgelände. Die Erschließungsstraße ist von der Einmündung in die Hauptstraße bis zum Bauende mit einer Breite von sieben Metern geplant. Anschließend erfolgt eine Anpassung auf die Fahrbahnen der Straße zur Festhalle. In diesem Bereich ist die bestehende Fahrbahn 5,15 Meter breit. Die öffentlichen Stellplätze entlang der Erschließungsstraße sind mit einer Tiefe von fünf Metern geplant. pm
