Start des Bahnstreiks trifft auch den Südwesten

dpa/lsw Stuttgart. Von Pendlern und Urlaubern ist zu Beginn der neuen Woche Geduld gefragt. Wegen des Streiks der Lokführergewerkschaft GDL sollen auch im Südwesten zahlreiche Züge still stehen.

Eine S-Bahn der Deutschen Bahn (DB) fährt an einem Bahnübergang mit einer roten Ampel vorbei. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

Eine S-Bahn der Deutschen Bahn (DB) fährt an einem Bahnübergang mit einer roten Ampel vorbei. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

Bahnkunden müssen sich ab heute auch im Südwesten erneut auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Die Lokführergewerkschaft GDL will ab 2.00 Uhr bundesweit den Personenverkehr bestreiken. Der Güterverkehr steht bereits seit Samstagnachmittag in großen Teilen still. Der Streik soll bis Mittwoch um 2.00 Uhr dauern.

Die Deutsche Bahn rechnet damit, dass bundesweit noch ein Viertel der Fernzüge fahren wird. Im Regionalverkehr und bei S-Bahnen möchte die Bahn im Schnitt 40 Prozent der Züge aufrechterhalten. Bei der S-Bahn Stuttgart sollen die Hauptlinien im Stundentakt fahren. Fahrgäste sind aufgerufen, angesichts der Lage Fernreisen möglichst zu verschieben.

Die GDL-Mitglieder streiken für höhere Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen. Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, möchten sie am Montag in Stuttgart zu einer Kundgebung auf dem Schlossplatz zusammenkommen. Daran soll nach Angaben des GDL-Bezirks Süd-West auch der stellvertretende Bundesvorsitzende Norbert Quitter teilnehmen.

© dpa-infocom, dpa:210822-99-929256/2

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Erstellt:
23. August 2021, 02:37 Uhr

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